Vom Millionär zum Milliardär – So geht es am schnellsten

Noch nie gab es mehr Milliardäre als heute. (Symbolbild) Foto: shutterstock/sbw18

Stuttgart - Noch nie gab es weltweit mehr Milliardäre als heute. Auch die Zahl der Millionäre steigt immer weiter, mehr als 15 Millionen sind es derzeit.

Doch auch die wirklich Superreichen mit mehr als 10 Stellen vor dem Komma auf ihrem Kontoauszug, werden immer mehr.

Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung in diesem finanziellen Ausnahmebereich.

Der Club wird immer größer

Auf Grundlage des jährlich erscheinenden Berichts des Forbes Magazins zu den reichten Menschen der Welt, hat Betway eine interessante Infografik erstellt. Insbesondere das Verhältnis von Millionären und Milliardären ist in bestimmten Bereichen sehr beeindruckend. Beispielsweise gab es im Jahr 1987 weltweit etwa 140 Milliardäre. Bis 1997 hat sich diese Zahl mit 224 noch verhältnismäßig leicht verändert. Beeindruckend sind vor allem die Anstiege in den kommenden beiden Dekaden. 2007 waren es bereits 891 Milliardäre und bis zum Jahr 2018 haben hat sich diese Anzahl nochmal mehr als verdoppelt. So werden derzeit 2124 Milliardäre weltweit gezählt. Das sind fast 20-mal so viele, wie noch vor 30 Jahren.

Digitale Revolution - Der große Motor

Der rasante Anstieg der Milliardäre im 21. Jahrhunderts hängt eng mit den technischen Neuerungen zusammen. Während die Computer-Pioniere in den 1980ern und 90ern den Grundstein für die digitale Revolution gelegt haben, trägt das Internet und die weltweite Vernetzung dazu bei, dass zahlreiche Start-Ups mit den kreativsten Ideen entstehen und in kürzester Zeit zu großen Unternehmen heranwachsen können. Einer der jüngsten Milliardäre weltweit, Mark Zuckerberg, ist das beste Beispiel. Der Erfinder des sozialen Netzwerks Facebook hat es innerhalb eines Jahres vom Millionär zum Milliardär gebracht. Ähnlich erging es dem Amazon Gründer Jeff Bezos, der insbesondere mit Amazon Prime neue Kunden binden will. Bei ihm dauerte es knapp zwei Jahre von der ersten Million zur 10-stelligen Summe. Beide haben ihre Marken mit Hilfe des Internets zu dem gemacht, was sie heute sind – milliardenschwere Internet-Giganten. So schnell kommt man in den Vereinigten Staaten sonst nur in einer Lotterie zu so einem Vermögen.

Gute Ideen bringen junge Leute nach vorn

Ein weiterer Fakt wird durch die Betway Grafik unterstrichen: Die Milliardäre werden immer jünger. Natürlich ist Mark Zuckerberg mit seinen 23 Jahren ein Extrembeispiel. Aber auch Jeff Bezos war erst 35 Jahre alt, als er zum Milliardär wurde. Auch die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin gehörten schon mit Anfang 30 zum Milliardärs-Club. Gleiches gilt für den ehemals reichsten Mann der Erde, Microsoft-Gründer Bill Gates. Es ist beeindruckend, dass all diese Geschäftsmänner bereits Milliardäre waren, bevor sie 37 Jahre alt wurden. Dies ist nämlich das Durchschnittsalter beim Verdienen der ersten Millionen. Durchschnittlich dauert es dann weitere 14 Jahre, bis man zum Milliardär wird. Hier liegt das Durchschnittsalter bei 51 Jahren. Interessanterweise gilt dies nicht für den Technologie-Sektor, in dem eben auch die bereits genannten Jung-Milliardäre ihr Vermögen verdient haben.

Ingenieure vorne mit dabei

Obwohl Bildung nicht alles ist - 30 von 100 Selfmade-Milliardären haben keinen Hochschulabschluss - haben ein Viertel all jener Milliardäre mit Abschluss eine Form des Ingenieurwesens studiert. Auch wirtschaftliche Studiengänge wie VWL oder BWL sind hier zahlreich vertreten. Trotzdem zeigen die knapp 30 Prozent ohne Hochschulabschluss, dass es auch auf Risikobereitschaft und innovative Ideen ankommt, wenn man erfolgreich sein will.

Quelle: BetwayCasino