VfB: Reschke zu Klinsmann, Winter-Verstärkungen und seiner Zukunft

VfB-Sportvorstand Michael Reschke (Archivbild) Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart - Die Krise beim VfB Stuttgart will einfach kein Ende nehmen. Nachdem der Trainerwechsel bislang auch nichts gebracht hat, grüßen die Schwaben mal wieder vom Tabellenende - nur Aufsteiger Fortuna Düsseldorf ist genauso erfolglos wie die Jungs aus Cannstatt.

Da ist es selbstverständlich, dass auch Sportvorstand Michael Reschke ins Zentrum der Kritik rückt. Schließlich hat er das Team im Sommer mit rund 30 Millionen Euro verstärkt - von den Neueinkäufen hat bislang allerdings keiner überzeugt.

Seit kurzer Zeit geistert der Name Jürgen Klinsmann durch die Medien, der Reschke eventuell als Sportvorstand beerben könnte. In einem Interview mit der "Bild" reagiert der 61-jährige Rheinländer nun mit einer gehörigen Portion Ironie auf das Klinsmann-Gerücht: "Seine Tore könnten wir brauchen", sagt Reschke und lacht.

Reschke weiter: "Dass in unserer aktuellen Lage andere Namen gehandelt werden, ist normal. Das Thema Klinsmann beschäftigt mich nicht". Er glaube zudem nicht, dass der ehemalige Bayern-Coach "aktuell so nah an der Mannschaft dran ist", dass er großartig etwas ändern könne.

Und wie sieht es mit Rücktritts-Gedanken aus?

Daran habe er bislang "keine Sekunde" gedacht, so Reschke: "Ich spüre im gesamten Klub und seinem Umfeld tiefes Vertrauen. Von einer Ausnahme im Aufsichtsrat (damit meint er Guido Buchwald, Anm. d. Red.) abgesehen, die ja bekannt ist. Aber diese Kritik muss man hinnehmen."

Auf mögliche Verpflichtungen in der Winterpause angesprochen meint Reschke. "Diese Überlegungen gibt es. Wir sondieren ja ständig den Markt und werden uns nach dem letzten Vorrundenspiel zusammensetzen, um zu entscheiden, ob wir etwas tun oder nicht."

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