Stiefelsaufen und Co. Verrückte Trink-Traditionen aus aller Welt: Post Malone trinkt aus fremdem Schuh!

Post Malone machte in Australien den "Shoey". Foto: Shutterstock/Ben Houdijk

Brisbane/Stuttgart - Die australische Tradition "Shoey" ist nichts für Hygiene-Fanatiker, doch die "Aussies" stehen drauf und mehrere Promis wie beispielsweise Post Malone haben bereits mitgemacht.

Während seines Auftritts auf einem Musik-Festival in Brisbane  flog ein Schuh aus dem Publikum auf die Bühne und die Menge feuerte ihn mit "Shoey, Shoey!"-Rufen an. Dem Rapper war die Tradition wohl bekannt, denn er wusste sofort was zu tun war und hat das ganze inzwischen bereits mehrmals durchgezogen.

Er füllte den fremden Schuh mit Bier und trank es anschließend auf Ex aus. Auch andere Stars wie Brody Jenner oder Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo haben bereits den Shoey gemacht.

Bier aus dem eigenen oder einem fremden getragenen Schuh zu trinken, ist aber nicht die einzige verrückte Sauf-Tradition auf der Welt.

Wir Deutschen sind angeblich die Erfinder des Trinkens aus Schuhen, haben aber zumindest eine etwas hygienischere Variante etabliert: das Stiefelsaufen. Dabei macht ein großer Glasstiefel mit meist zwei Litern Bier die Runde und jeder trinkt soviel er möchte.

Je nach Region gibt es verschiedene Regeln. Die geläufigste ist wohl die, dass der vorletzte Trinker die nächste Runde zahlt oder derjenige, der sich Bier ungeschickt ins Gesicht leert.

Die verrückteste Trink-Tradition in den Niederlanden heißt übersetzt "Kopfnuss", ist aber weit weniger gewalttätig als es sich anhört.

Dabei tirnkt man einen Shot "Genever", ein Wacholderbrand, allerdings ohne Hände. Dazu gibt es ein Bier. Jeweils im Wechsel nimmt man also einen Schluck Bier und nippt danach an dem Shot.

Die Mexikaner haben ein Trinkspiel entwickelt, das wohl jeden in der Runde recht schnell betrunken macht und durchaus eklig werden kann. Es heißt "Toma Todo" (auf deutsch: "nimm alles").

Neben dem eigenen Getränk gibt es dabei auch einen Gemeinschaftsdrink, der aus jeweils einem Schuss aller Getränke in der Runde zusammengemischt ist. Um es zu spielen, braucht man einen mexikanischen Kreisel namens "perinola".

Dieser kann auf sechs Feldern landen. Die Felder sagen dir, ob du einen oder zwei Schlücke trinken oder das Getränk exen musst und ob es um das Gemeinschaftsglas oder deinen eigenen Drink geht.

Das ganze kann statt mit Alkohol auch mit Geld gespielt werden.

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