Ludwigsburg Bye-bye BCL! MHP Riesen verlieren gegen Le Mans mit 68:73

MHP Riesen Coach John Patrick besprach sich mit seinen Spielern am Feldrand. Foto: Pressefoto Baumann

Ludwigsburg - Für die MHP Riesen Ludwigsburg ist die Hoffnung auf das Weiterkommen in der Champions League so gut wie beendet.

Gegen den französischen Basketball-Meister Le Mans Baskets verlor der Bundesligist am Mittwochabend am 10. Spieltag der Basketball ChampionsLeague mit 68:73 (35:32).

Damit bleiben die Ludwigsburger, die die achte Niederlage im zehnten Spiel hinnehmen mussten, Tabellenletzter der Vorrundengruppe A und kommen nur noch theoretisch weiter.

So lief die Partie

Zu Beginn der Partie kamen die Ludwigsburger schwer rein. Auch Le Mans haderte bei der Chancenverwertung, fand allerdings als erstes Team in die Spur. 

Im zweiten Viertel konnten die Schwaben den französischen Meister mit 35:32 hinter sich lassen, was im dritten Spielviertel allerdings von Le Mans gedreht werden konnte (51:49, 30.).

Bis zur Schlussminute war Spannung in der MHP Arena, denn beide Mannschaften hatten in den ersten Viertel viele Fehler gemacht und die des Gegners nur inkonsequent genutzt. Aaron Best zeigte seine Spielklasse bei einem Alley-Oop-Dun und präsentierte den Fans damit ein Highlight in der nervenaufreibenden Partie. In der Crunchtime war Le Mans die bessere Mannschaft und Ludwigsburg vergab in der wichtigsten Spielphase gleich vier Kornleger.  

Bester Werfer bei den Ludwigsburgern war Lamont D'Sean Jones mit 19 Punkten.

Das sagte Coach John Patrick

John Patrick war natürlich enttäuscht: „Wir lagen heute einen Großteil des Spiels in Front, haben vor der Crunchtime in Führung gelegen. Dort vergeben wir aber vier, fünf entscheidende Korbleger, spielen die freien Leute in Korbnähe nicht an… Dieses Bild haben wir in dieser Saison in der Basketball Champions League schon oft gesehen: Wir halten gut mit, haben Siegchancen, vergeben aber am Ende den Erfolg. Le Mans war dagegen deutlich klarer in seinen Aktionen und in der Crunchtime effektiver. Sie haben den Ball gut bewegt, die Schützen freigespielt und den Rebound am Ende kontrolliert.“

Für Ludwigsburg spielten: Lamont Jones 19 Punkte, Kelan Martin 12/6, Jordon Crawford 9, Owen Klassen 8, Aaron Best 7, Quirin Emanga Noupoue 5, Clint Chapman 3, Adam Waleskowski 3, Christian von Fintel 2, David McCray und Lukas Herzog.

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