Let's talk about Tattoos So pflegt ihr euer Tattoo richtig

Ein Tattoo muss richtig gepflegt werden. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/Artem Markin

Stuttgart - Frisch gestochen sieht ein Tattoo immer richtig gut aus. Die Haut wurde frisch gereinigt und die Farben und Linien sehen extrem frisch aus. Damit das Bild auch nach der Abheilung noch toll aussieht, muss das Kunstwerk richtig gepflegt werden. Aber wie pflegt man ein Tattoo eigentlich richtig?

Direkt nach dem Stechen wird die tätowierte Stelle in Klarsichtfolie verpackt, die das Tattoo erstmal schützt, schließlich handelt es sich hierbei um nichts anderes als eine offene Wunde. Nach ein paar Stunden könnt ihr die Folie zuhause abnehmen. Unter der Folie sammelt sich in der Regel Wundwasser und Blut. Das könnt ihr mit Wasser und gegebenenfalls unparfümierten Salbe vorsichtig abwaschen. Im Anschluss könnt ihr die Stelle mit Salbe wie Bepanthen oder spezieller Tattoo-Pflege eincremen.

Über Nacht könnt ihr das Motiv noch einmal mit Folie schützen, grundsätzlich ist es jedoch gut, die Stelle offen zu lassen. Achtet einfach darauf, dass die Stelle nicht zu sehr beansprucht wird und auch kein Dreck in die Wunde kommt. Schwimmbäder, die Sonne und Saunen sollten mindestens 14 Tage gemieden werden, da dies negativen Einfluss auf das Tattoo haben kann.

Die nächsten sechs bis acht Wochen müsst ihr euer Tattoo zwei bis dreimal täglich einsalben und am Abend abwaschen. In dieser Zeit wird sich eine Art Schorf bilden. Ab jetzt gilt: Auch wenn es noch so schwer fällt, auf keinen Fall kratzen! Wenn sich die sogenannte Silberhaut abgetragen hat, können Stellen, die nicht perfekt verheilt sind, nachgestochen werden.

Reicht Bepanthen oder muss es spezielle Creme sein?

Grundsätzlich könnt ihr euer Tattoo mit einer Panthenol-Salbe eincremen, die ihr recht günstig in der Apotheke bekommt. Viele Studios geben euch auch direkt nach dem Termin eine Salbe mit. Allerdings gibt es auch spezielle Tattoo-Cremes, die ihr im Netz, in den Studios oder mittlerweile sogar bei dm bekommt. Diese sind allerdings recht teuer und sind nicht zwingend besser.

Manche der Cremes kühlen ein bisschen oder verringern das Jucken. Oft sind sie leichter zu verteilen als klassische Wund- und Heilsalben, aber auch da gibt es Unterschiede in der Dicke. Grundsätzlich gilt hier: entscheidet euch für die Variante, die sich für euch gut anfühlt und angenehmen ist. Schließlich sollt ihr euch nicht quälen.

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Und danach?

Damit ihr lange etwas von eurem Tattoo habt, solltet ihr es vor Sonne schützen, denn so bleibt es länger schön. In Sachen UV-Schutz heißt es ab jetzt also "mehr ist mehr".

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