Let's talk about Tattoos Old School, New School, Blackwork - 9 Tattoo-Stile, die ihr kennen solltet

Tattoo ist nicht immer gleich Tattoo. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/Olena Yakobchuk

Stuttgart - Tattoo-Trends kommen und gehen, dabei gibt es sowohl in der Stilart als auch bei der ausgewählten Körperstelle immer wieder Moden.

Das gilt auch für die verschiedenen Stilrichtungen, für die man sich entscheidet. Aber was zeichnet die verschiedenen Stile eigentlich aus?

1. Old School

Lebendige Farben, dicke Linien, häufig Symbole, die an Seefahrer erinnern. Die Motive erinnern stark an die traditionelle Tätowierkunst und spielt mit zweidimensionalen Motiven.

2. Surrealismus

Hier werden nicht einfach Bilder gestochen, sondern Künstler wie Dalí zitiert. Entsprechend viel Kreativität ist notwendig, um auf die Ideen zu kommen. Von Tieren ohne Gliedmaßen über Hybridwesen zu Köpfen, in denen man die Gedanken sehen kann, ist alles erlaubt.

3. New School

Hier wird sich in Sachen Technik an Old School orientiert, allerdings haben die Motive durch Schattierungen mehr Tiefe und sind oft deutlich verrückter. Der Stiel entstand in den 70er Jahren in den USA.

4. Watercolor

Dieser Stil ist aktuell schwer angesagt und kommt sogar häufig ohne Outlines aus. Farbenfrohe Motive werden hier in der Art von Aquarellen auf die Haut gezaubert. Kreative Köpfe können sich mit verträumten Motiven austoben.

Lest hier: Diese fünf Dinge müsst ihr wissen, bevor ihr euch tätowieren lasst

5. Trash Polka

Schwarz und rot dominieren die großflächigen, auf den ersten Blick chaotisch wirkenden Bilder, in denen häufig Wort, Schrift und grafische Elemente gemischt werden.

6. Sketch Work

Die Bilder sehen hier wie eine unfertige Bleistiftzeichnung aus. Auf Farbe und aufwendige Schattierungen wird verzichtet.

7. Blackwork

Hier gibt es nur eine Farbe, aber die in rauen Mengen: Schwarz. Mandalas und andere grafische Elemente sind beliebt, aber auch andere kreative Designs mit großen Flächen sind denkbar. Hier kann schon mal der ganze Arm schwarz werden.

8. Geometric

Symmetrie und geometrische Muster mischen sich mit Tieren oder Porträts. Feine Linien und auch Dotwork sind hier oftmals fester Bestandteil.

9. Dotwork

Dieser Stil nutzt Punkte, um die Bilder auf der Haut zu realisieren. Schattierungen und Tiefe entstehen durch die größer und kleiner werdenden Abstände, häufig werden hier geometrische oder auch spirituelle Motive gestaltet.

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