Jugend des VfB Stuttgart Neue Saison: Diese VfB-Talente könnten für Furore sorgen

Lilian Egloff (l.) und Jordan Meyer gehören zu den vielversprechendsten VfB-Talenten. Foto: Baumann/Montage: NEWS711

Stuttgart - Die U19 und U17 des VfB Stuttgart sind gut in die neue Spielzeit gestartet und können sich dementsprechend Chancen ausrechnen, um die jeweilige Staffelmeisterschaft in der Bundesliga Süd/Südwest mitzuspielen.

Doch auf welche VfB-Talente sollte man in dieser Saison besonders achten? Welche Jungs könnten in Zukunft womöglich sogar Kandidaten sein, um die Profis im Lizenzspielerkader herauszufordern.

In der U17 ist der Blick in die Glaskugel ohne Trainingseindrücke recht schwierig, da die Spieler noch mitten in der körperlichen Entwicklung stecken und teilweise ihre erste Saison auf Jugend-Bundesliga-Niveau spielen.

Deshalb stellen wir euch hier die fünf vielversprechendsten Kicker der A-Junioren, also der U19 vor.

Per Lockl

Der 18-Jährige gehörte in der äußerst erfolgreichen Vorsaison zu den absoluten Leistungsträgern, kam nur in einer Partie nicht zum Einsatz und absolvierte die restlichen Spiele meist über die volle Distanz. Kein Wunder also, dass Lockl in seiner zweiten U19-Saison als Kapitän aufläuft. Im zentralen Mittelfeld ist er der Motor, Denker und Lenker der Truppe von Coach Nico Willig und hat schon 18 Jugend-Länderspiele auf dem Buckel.

Lockl hat bereits gezeigt, dass er Spielintelligenz und eine gute Schusstechnik mitbringt, muss diese Saison aber vor allem körperlich noch etwas zulegen, um sich den Traum vom Profi-Fußball bald verwirklichen zu können.

Jordan Meyer

Meyer gehört zwar zum jüngeren Jahrgang im U19-Team, gilt aber als eines der vielversprechendsten Talente bei den Schwaben. Für seine starke vergangene Saison in der U17 und in der U17-Nationalmannschaft wurde er vom DFB mit der silbernen Fritz-Walter-Medaille als zweitbester Spieler seines Jahrgangs ausgezeichnet.

Der Sechser wird in der neuen Spielzeit gemeinsam mit Lockl das Spiel des VfB lenken und ist zugleich ein exzellenter Leader, Defensivspieler und Zweikämpfer. Es wird sich nun zeigen, wie er mit dem etwas höheren Niveau in der A-Jugend zurechtkommen wird und ob er sich noch weiter steigern kann.

Lilian Egloff

Egloff, der von Trainern und Mitspielern nur Li genannt wird, ist zwar nochmal ein halbes Jahr jünger als Meyer, absolvierte allerdings bereits die komplette vergangene Rückrunde mit der U19 und wusste dort zu überzeugen. Vor allem im Saisonendspurt war auf den damals noch 16-Jährigen Verlass. Im Pokalfinale gegen Leipzig schnürte er einen Doppelpack und auch im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Dortmund trug er sich in die Torschützenliste ein.

Im offensiven Mittelfeld oder als hängende Spitze werden seine Torjägerqualitäten auch in dieser Saison wieder gefragt sein. Zudem wird er versuchen, vor allem in Sachen Robustheit und Zweikampfhärte zuzulegen.

Manuel Reutter

Der 18-Jährige Rechtsverteidiger aus Oberboihingen im Kreis Esslingen ist ein waschechter Schwabe und hat alle Jugendmannschaften des VfB durchlaufen. In der zweiten Saisonhälfte 2018/19 etablierte er sich bei den A-Junioren als Stammspieler. In der Endrunde um die Meisterschaft überzeugte er immer wieder mit energischen Vorstößen über seine Außenbahn. Er fühlt sich trotz seiner defensiven Rolle auch offensiv wohl und ist ein echter Kämpfer.

Wenn er so weitermacht und sich nicht verletzt, wird er in der neuen Spielzeit wohl nur wenige Einsatzminuten verpassen. Durch seine geringe Körpergröße muss er aber vor allem im Zweikampfverhalten noch fleißig trainieren, um sich für noch größere Aufgaben zu empfehlen.

Benjika Caciel

Er ist der einzige Neuzugang in unserer Liste. Stürmer Caciel kam vor der Saison vom SSV Ulm, für den er in der A-Junioren Oberliga in 20 Spielen zwölf Mal traf und ein weiteres Tor vorbereitete. Nun soll er im Willig-Team die abgewanderten Leon Dajaku (inzwischen FC Bayern II) und Eric Hottmann (ausgeliehen an Sonnenhof Großaspach) ersetzen.

Keine leichte Aufgabe, doch der 18-Jährige hat in den ersten Einsätzen schon sein Potential gezeigt. Auch er ist für einen Stürmer nicht der Größte, dafür aber abschlussstark und bullig. Er muss beweisen, dass er den Sprung von der Oberliga in die Bundesliga meistern kann.

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