Hundeblick Studie verrät: Darum können Hunde uns mit ihrem Blick verzaubern

Dem klassischen Hundeblick kann kaum jemand widerstehen. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/ Csanad Kiss

Stuttgart - Dem niedlichen Blick eines Hundes, wenn er seinem Herrchen in die Augen schaut, kann kaum jemand widerstehen. Hundebesitzer können davon ein Lied singen.

2013 fand man heraus, dass Hunde im Tierheim die öfter die Augenbrauen hochziehen, schneller adoptiert werden. Eine Studie hat jetzt herausgefunden, dass Menschen selbst den Hundeblick bei Vierbeinern herangezüchtet haben.

Für den niedlichen Blick sind beim Hund nämlich zwei Muskeln nötig, die die Augenbrauen hochziehen. Genau diese Muskeln haben Wölfe nicht im Gesicht. Noch interessanter ist allerdings die Tatsache, dass Hunde ihren typischen Blick bewusst einzusetzen scheinen. Brachte man die Vierbeiner mit Menschen zusammen, hoben sie besonders oft die Augenbraue an. Dieser Blick erinnert an traurige Menschen und kann so einen Beschützerreflex auslösen.

Daraus schließen die Forscher, dass Menschen genau mit dieser Fähigkeit verstärkt gezüchtet haben. Wir sind also quasi selbst Schuld, dass unser Hund uns voll im Griff hat.

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