Heroin-Pakete in Welpen verpflanzt - kolumbianischer Tierarzt verurteilt

Ein Tierarzt hat in Kolumbien Heroin in Hundewelpen versteckt. (Symbolbild) Foto: shutterstock/Grigorita Ko

Kolumbien - Ein kolumbianischer Tierarzt ist zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er zwischen September 2004 und Januar 2005 Hundewelpen zum Drogenschmuggel missbraucht haben soll. Dabei soll der Arzt die Tiere aufgeschnitten und Heroin-Pakete in ihnen versteckt haben, um die Droge in die USA zu schmuggeln. Drei Welpen starben bereits an den Folgen der Operation.

Wie das Online-Portal "Noizz" berichtet, schnitt der Tierarzt die Tiere auf und versteckte flüssiges Heroin in den Welpen.

Die Tiere sollten in die USA geschmuggelt und das Heroin operativ wieder entfernt werden.

Die Aktion flog allerdings im Januar 2005 auf, als die "Hundefarm" des Arztes untersucht wurde. Der Tierarzt konnte jedoch entkommen versteckte sich jahrelang in Spanien. Dort wurde er 2015 schließlich verhaftet.

Für drei Hundewelpen kam die Verhaftung des grausamen Arztes aber zu spät: Sie starben an Infektionen, die sie sich bei der OP zugezogen hatten.

Wenigsten schmort der Tierarzt nun sechs Jahre im Gefängnis.

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