Gerichtsurteil Schleichwerbung! Influencerin Pamela Reif verliert Prozess

Pamela Reif hat mit ihren 4 Millionen Followern eine riesige Reichweite Screenshot: Instagram/pamela_rf

Stuttgart/Karlsruhe - Werbung im Internet ist für uns alle schon völlig normal.

Vor fast jedem YouTube-Video kommt ein Werbespot und gefühlt in jedem zweiten Instagram Post steht der Hashtag #Werbung.

An sich hat damit auch niemand ein Problem, aber die Werbung muss eben gekennzeichnet werden.

Seit das Influencer-Marketing auch in Deutschland populärer geworden ist, gibt es immer wieder Probleme mit der Kennzeichnung von Werbung.

Das zeigt der Fall von Influencerin Pamela Reif.

Die 23-Jährige ist auf Instagram sehr bekannt und hat über 4 Millionen Follower.

Mit so einer großen Reichweite ist es nicht verwunderlich, dass sie Werbekooperationen mit verschiedenen Firmen hat. Diese Werbung hat Reif auch als solche markiert.

Trotzdem wirft der Verband Sozialer Wettbewerb der Influencerin vor, nicht jede Werbung auf ihrem Profil gekennzeichnet zu haben. Reif wehrte sich gegen den Vorwurf und der Fall landete vor Gericht.

Das Urteil

Am Donnerstag, 21. März, hat das Landgericht Karlsruhe ein Urteil gefällt und dem Verband Sozialer Wettbewerb recht gegeben. Demnach muss Reif ab sofort jeden Post als Werbung kennzeichnen, der mit einer bestimmten Marke getaggt ist. Dabei ist es egal, ob die Influencerin für diesen Post bezahlt wird, oder nicht.

Das Landgericht Karlsruhe begründet das Urteil mit der jungen Zielgruppe die Reif auf Instagram erreicht. Junge Menschen seien einfacher zu beeinflussen, vor allem von Persönlichkeiten die für die als Vorbild gelten.

Pamela Reif ist mit dem Urteil nicht einverstanden und möchte nun in Berufung gehen.

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