Fußball Die fünf verrücktesten Fußballplätze der Welt

Ob man sich bei diesem Anblick auf das Spiel konzentrieren kann? Foto: Unsplash

Stuttgart - Durch den Abstieg hat der VfB Stuttgart die ersten Spiele der zweiten Bundesliga bereits hinter sich, aber auch in der ersten Liga rollt ab diesem Wochenende wieder der Ball.

Auch wenn jeder Fußballfan das heimische Stadion natürlich am besten findet, sind die hiesigen Arenen alle nicht überdurchschnittlich aufregend. Man kann von überall gut auf das Feld sehen, hat einen ordentlichen Sitzplatz und entlang der Auslinie ist auch noch genug Platz.

An andere Orten der Welt sieht es da manchmal ganz anders aus: Ob auf dem Wasser schwebend, über mächtigen Bergkulissen thronend oder auf Inseln liegend – diese Plätze haben weitaus mehr zu bieten als penibel gepflegten Rasen und polierte Torpfosten. Die Experten von Travelcircus haben sich die Fußballplätze dieser Welt einmal genauer angeschaut und dabei wirklich spektakuläre Plätze entdeckt.

Hier kommen die abgefahrensten Fußballplätze der Welt:

Henningsvær Stadion, Norwegen

Der Platz auf den Lofoten ist umgeben vom Europäischen Nordmeer, zerklüfteten Felsen und fernen Bergketten. In dem kleinen Fischerdorf leben gerade einmal 510 Einwohner, die offenbar auf Fußball stehen.

Platz des Panyee FC, Thailand

Mitten in der Phang Nga Bucht befindet sich das Fischerdorf Koh Panyee, das komplett auf Stelzen gebaut ist. Das Feld wurde 1986 errichtet, indem Fischer Holzbretter an Fischkäfigen befestigten. Ohne Bande oder Netze ist hier Geschick gefragt, wenn man den Ball nicht dauernd aus dem Meer fischen möchte.

Marina Bay Floating Stadium, Singapur

Auch dieses Stadion ist garantiert nichts für Landratten, denn während sich die Tribüne des Marina Bay Floating Stadiums noch auf dem Festland befindet, schwimmt das Stadion direkt in der Marina Bay. Doch der Ball rollt hier selten, das Stadion wird eher für Konzerte und andere Feierlichkeiten genutzt. Das Floating Stadium kann bis zu 9.000 Personen gleichzeitig tragen.

Adidas Futsal Park, Tokyo

Höhenangst sollte man nicht haben, wenn man hier kicken möchte, denn der Adidas Futsal Park thront auf dem Dach des Tokyu Toyoko Kaufhauses. Bereits seit 2001 kann hier gegen Bezahlung gekickt werden, Anlass zum Bau des Platzes war die WM 2002 in Japan.

Eiði Stadion, Färöer

Hier prallen Welten aufeinander: An der einen Auslinie ist der Atlantische Ozean, auf der anderen eine raue Felslandschaft. Da die Bälle hier regelmäßig im Wasser landeten, wird hier kein Fußball mehr gespielt. Inzwischen ist das Feld ein Campingplatz.

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