Feiertage Fastenbrechen: Das musst du über das Zuckerfest wissen

Am Zuckerfest wird viel süßes Gebäck gegessen. (Symbolbild) Foto: Shutterstock. Marisa Estivill

Stuttgart - Der Fastenmonat Ramadan neigt sich dem Ende zu und das Fest des Fastenbrechens steht vor der Tür.

Eid al-Fitr stellt einen der religiösen Höhepunkte im Jahr der Muslime dar und ist der Schlusspunkt des Fastenmonat Ramadan. Das dreißigtägige Fasten gehört zu den fünf Säulen des Islam, beim Zuckerfest, wie Eid al-fitr auch genannt wird, werden Kinder mit Süßigkeiten beschenkt und Verwandte besucht.

Oft wird das Fest auch mit den christlichen Weihnachtstagen verglichen, bei denen das Beisammensein mit der Verwandtschaft im Zentrum steht. Etwa 1,5 Milliarden Muslime weltweit feiern das dreitägige Fest, das in diesem Jahr am 4. Juni beginnt.

Was passiert an diesem Tag?

Am Morgen wird zunächst in der Moschee gebetet, bevor Zuhause mit allerlei süßem Gebäck und anderen Speisen gefeiert wird. Daher kommt auch die häufige Bezeichnung Zuckerfest. Oftmals Spenden die Gläubigen auch an die Gemeinde.

Die Vorbereitung beginnt schon oft vor Ende des Ramadan, viele Familien kaufen Süßigkeiten und beginnen damit, Gerichte zu kochen. Für Kinder werden oftmals auch Geschenke organisiert.

Wie beim christlichen Weihnachten, so wird auch das Zuckerfest nicht nur von Strenggläubigen gefeiert, sondern ist fest in der Kultur verankert und auch Atheisten nehmen oft an den Feierlichkeiten teil. Man grüßt sich dann auch mit "Eid Mubarak", und wünscht sich so ein gesegnetes Fest.

Wann findet das Zuckerfest statt?

Wie auch Ramadan, ist das Zuckerfest von den Mondphasen abhängig und verschiebt sich damit in jedem Jahr um 11 Tage nach vorne. In diesem Jahr ist Eid al-fitr vom 4. bis zum 6. Juni.

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