Drogenkontrolle in Göppingen: Polizei zieht viele Fahrer aus dem Verkehr

Die Verkehrspolizei hat in Göppingen eine Drogenkontrolle durchgeführt. (Symbolbild) Foto: shutterstock/Parilov

Göppingen - Bei einer Drogenkontrolle im Straßenverkehr hat die Polizei in Göppingen rund 50 Fahrzeuge angehalten – gleich für neun Fahrer war die Fahrt damit zu Ende, sie mussten ihr Auto stehen lassen.

Wie die Beamten melden, kontrollierte die Polizei zwischen 13 und 18.30 Uhr rund 50 Fahrzeuge mit 92 Insassen in der Großeislinger Straße. Von den neun Fahrern, die ihr Auto stehen lassen mussten, stehen sieben im Verdacht, unter dem Einfluss von Drogen gefahren zu sein. Sie mussten sich einer Blutprobe unterziehen. Ein Fahrer hatte zu viel Alkohol getrunken, ein weiterer war ohne Führerschein unterwegs.

Bei 17 der 92 kontrollierten Personen leitete die Polizei Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. In drei Fällen zogen die Verstöße eine Wohnungsdurchsuchung nach sich. Die Beamten stellten gut 30 Gramm Marihuana und jeweils etwas Heroin, Amphetamin und Haschisch sicher.

Vergangene Woche hatte die Polizei das Verkehrssicherheitslagebild vorgestellt. Dabei wurde verdeutlicht, dass die Zahl der Drogenunfälle zwar auf niedrigem Niveau sei, sie steigt aber tendenziell an. 37 Drogenunfälle registrierte die Polizei im Jahr 2018, den höchsten Wert im Zehnjahresvergleich.

Das Polizeipräsidium Ulm kündigte an, ihre Maßnahmen gegen Drogen im Straßenverkehr zu intensivieren. Kontrollen wie in Göppingen seien ein Teil dieser Maßnahmen. Das Ergebnis zeige die Notwendigkeit der Kontrollen.

"Rauschgift darf im Leben der Menschen keinen Stellenwert haben. Und im Straßenverkehr schon gar nicht", bekräftigte Polizeipräsident Nill die Absicht der Polizei, gegen diese Rauschmittel vorzugehen.

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