Brand in Asylheim in Vaihingen/Enz: Polizisten retten Bewohner das Leben!

Polizei und Feuerwehr sind am Mittwochabend zu einem Großeinsatz in eine Asylunterkunft in Vaihingen an der Enz ausgerückt. Foto: 7aktuell.de/Hessenauer

Vaihingen an der Enz – Zwei Polizistin haben am Mittwochabend bei einem Brand in einer Asylunterkunft in Vaihingen an der Enz einem 38-jährigen Bewohner das Leben gerettet.

Wie die Polizei meldet, hatte sich der 38-jährige Betrunkene gegen 20.45 Uhr aus bislang nicht geklärten Gründen in seinem Zimmer im Erdgeschoss eingeschlossen und einen Kleiderhaufen angezündet. Zuvor hatte er bereits dreimal versucht, seine Kleidung auf dem Flur zu verbrennen, was aber jedes Mal von Mitbewohnern verhindert wurde.

Beim Eintreffen einer Polizeistreife des Polizeireviers Vaihingen war das Gebäude bereits stark verraucht und es konnten keine Lebenszeichen mehr aus dem Zimmer des 38-Jährigen wahrgenommen werden.

Um den Mann aus seinem Zimmer zu retten, traten die beiden Polizisten die Zimmertür ein und konnten den Bewusstlosen nach draußen bringen. Sie leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe.

Nachdem der Mann das Bewusstsein wiedererlangt hatte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Nach der Rettungsaktion musste auch der 32-jährige Polizeibeamte wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Er konnte aber nach einer kurzen Behandlung seinen Dienst für den Rest der Nacht wieder aufnehmen. Seine 26-jährige Kollegin wurde nicht verletzt.

Die vierzehn Bewohner konnten, nachdem die Feuerwehr das Gebäude gelüftet hatte, wieder in ihre Zimmer zurückkehren. Das Zimmer, in dem der 38-Jährige allein wohnt, wurde durch den Brand lediglich leicht am Boden beschädigt und ist auch bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Euro.

Die Feuerwehr aus Vaihingen/Enz war mit acht Fahrzeugen und 44 Mann, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen vor Ort. Neben zwei Streifen des Polizeireviers Vaihingen, waren auch zwei Streifen des Kriminaldauerdienstes im Einsatz.

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