15-Jährige entspannt mit Handy in der Badewanne und stirbt

Eine russische MMA-Kämpfrin starb in der Badewanne. (Symbolbild) Foto: Shutterstock: kittirat roekburi

Sie wollte sich nur in der Badewanne entspannen, doch verlor dabei ihr Leben. Irina Rybnikova starb im Alter von 15 Jahren im heimischen Badezimmer in Bratsk, Sibirien.

Sie galt als Hoffnungsträgerin der Mixed-Martial-Arts in Russland, doch nun ist die Kämpferin tot. Gestorben in der Badewanne, statt im Kampf. Durch einen elektrischen Stromschlag, als ihr Handy ins Wasser fiel.

Das war passiert

Sie hatte während des Badens nicht auf ihr Smartphone verzichten wollen, also hatte sie es unweit der Badewanne zum Laden in eine Steckdose gesteckt. Eine verhängnisvolle Entscheidung, wie Daily Mail berichtete. 

Das am Kabel hängende Smartphone stürzte ins Wasser und versetzte der 15-Jährigen einen so starken Stromschlag, dass sie daran starb. Wenig später soll Irina von einem Familienmitglied leblos in der Wanne gefunden worden sein: "Unsere Herzen sind gebrochen", trauerte die Schwester der Boxerin, die erst vor zwei Monaten russische Meisterin in der Disziplin Pankration geworden war.

Kann das auch in Deutschland passieren?

In Deutschland kann es zu so einem schlimmen Vorfall in der Regel nicht kommen: Hierzulande sind die meisten Badewannen geerdet. Das heißt, sobald Elektrogeräte ins Wasser fallen, fliegt die Sicherung raus. Das beudetet, es fließt kein Strom mehr. Die übertragene Spannung ist daher in den meisten Fällen nicht lebensgefährlich.