0711-Rock Die Stuttgarter Band "And Phobos Falls" will Dank Labelvertrag durchstarten

And Phobos Falls wollen jetzt durchstarten. Foto: And Phobos Falls

Stuttgart - Stuttgart ist gemeinhin eher als Hip-Hop-Stadt bekannt, aber auch in Sachen Rock geht im Kessel einiges.

Im "Universum" trifft sich regelmäßig die Szene, es gibt zahlreiche Clubkonzerte und immer wieder gibt es aufstrebende Künstler, die es im Sommer auf die Festivalbühnen der Nation schaffen. Wir stellen euch regelmäßig Künstler aus der Region vor, die mit ihrer Musik durchstarten wollen und die ihr im Kessel live erleben könnt.

Ob Punk, Hard-Rock oder Metal ist dabei zweitrangig, solange ein rockiger Klang mit Gitarren zum Bewegen einlädt. Heute wollen wir euch die Metalcore-Band "And Phobos Falls" vorstellen.

Auch wenn es die Band "And Phobos Falls" an sich schon eine Weile gibt, ist die aktuelle Konstellation noch recht neu. Seit 2013 gibt es die Band, die Besatzung und musikalische Ausrichtung änderte sich zwischenzeitlich allerdings. "In der aktuellen Besetzung, so wie wir jetzt sind, gibt es uns seit Anfang des Jahres", erklärt Sänger Felix, der gleichzeitig auch an der Gitarre steht. Ganz frisch in der Band ist Bassist Jan, der als letzter zu der Truppe stieß.

Die musikalische Tüftelei und Umorientierung scheint sich gelohnt zu haben, denn in der Zwischenzeit haben die Musiker, die sich selbst dem Metalcore zurechnen sogar ein Plattenlabel. Die Connection kam über Instagram zustande, erklärt der Drummer, der ebenfalls Felix heißt: "Jetzt wollen wir unsere Musik erstmal bekannter machen". Das soll über verschiedene Singles laufen, erklärt Joel, der für die Shouts zuständig ist. "Die zweite Single kommt am 24. Mai, die anderen dann im Laufe des Jahres."

Hier gibt es noch mehr Metalcore mit "A Long Way To Fall" aus Stuttgart

Musikalisch ordnen sich "And Phobos Falls" dem Metalcore zu. "Allerdings haben wir schon auch diese melodische Note", erklärt Sänger Felix. "Aber grundsätzlich sind wir schon auf der härteren Schiene unterwegs, wir machen kein Rock". Durch den Synthesizer von Bandkollege Max kommt jedoch auch eine experimentelle Note zum tragen, auf die die Bandmitglieder Wert legen. "Unsere Musik ist melancholisch, mystisch und treibend", erklärt Bassist Jan.

Aktuell können die Jungs noch nicht von ihrer Musik leben. "Aber davon abgeneigt, wenn es so kommt, sind wir natürlich nicht", verrät Max. Über den Sommer sind Konzerte und verschiedene Auftritte in der Region geplant. Diese organisieren die Jungs überwiegend selbst und setzen hier auch auf die Kommunikation mit anderen lokalen Bands. "Bei unseren Auftritten setzen wir auch auf spezielle Lichtshows und fahren gut was auf", erklärt Joel.

Lest hier: "The Journey Back" - krachender Punkrock aus Stuttgart

Musikalisch wollen sich "And Phobos Falls" weiterentwickeln und verbessern. Neben den Singles sind auch Musikvideos angedacht. "Da haben wir uns in den letzten Monaten stärker drauf fokussiert", erklären die Musiker. "Da fuchsen wir uns gerade rein".

ANZEIGE